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Wenn Sie die Kataloge von Software-Distributoren betrachten, treffen Sie immer wieder auf die Kategorie Datenbanken. In der Angebotspalette finden sich so bekannte und klangvolle Namen wie MS Access, Oracle oder Sybase. All diese Software-Produkte haben die Aufgabe, Daten systematisch und strukturiert zu speichern. Sie bieten weiterhin Werkzeuge zur Manipulation dieser Daten an. Dabei kann von dieser Software-Kategorie nahezu jede digitale Form unterstützt werden, die auf Daten basiert, die häufig abgefragt, verändert oder ausgewertet werden. Datenbanken sind somit vielfältig einsetzbar.
MySQL ist eine solche Datenbank.
Datenbanken sind heute aus dem weltwirtschaftlichen Geschehen nicht mehr wegzudenken. Banken und Versicherungen wären ohne Datenbanken in keinster Weise wettbewerbsfähig. Eine Vielzahl von Internetangeboten wie Internetshops, Suchmaschinen oder Tauschbörsen wären ohne Datenbanken nicht funktionsfähig. Den Stellenwert von Datebanken sollte man daher nicht unterschätzen.
Relationale Datenbanken
Als relationales Datenbanksystem erlaubt MySQL die Speicherung von Daten in einem verknüpften und damit schnellen und flexiblen System einzelner Tabellen. Die Tabellen wiederum sind so organisiert, dass sie einzelne Datensätze und Felder besitzen. In den jeweiligen Tabellen stellen die Reihen die Datensätze dar und die Spalten die Felder, aus denen sich ein Datensatz zusammensetzt.
Die Speicherung der Daten und die Möglichkeiten der Bearbeitung basieren dabei weitgehend auf dem SQL-Standard, der Structured Query Language. Sie ist die am häufigsten verwendete Sprache für relationale Datenbanksysteme. Dabei verfügt sie über Befehle
. zum Einfügen, Auslesen, Ändern und Löschen von Daten in Tabellen
. zum Erzeugen, Ersetzen, Ändern und Löschen von Objekten
. zur Zugangskontrolle zur Datenbank und ihrer Objekte
. zur Sicherstellung der Datenbankkonsistenz und -integrität
SQL gehört zu den älteren Standards. Dies zeigt jedoch auch, dass sich das Konzept erfolgreich behaupten konnte.
Die Ursprünge von SQL basieren auf Grundlagen, die von Dr. E.F. Codd in seinem Buch A Relational Model of Large Shared Data Banks, 1970, veröffentlicht wurden. Später wurde dieses Konzept von IBM als Structured English Query Language (SEQUEL) übernommen, aus dem heraus sich SQL entwickelt hat. 1986 formulierte das American National Standards Institute (ANSI) die erste Standardisierung. 1987 wurde von der International Organization for Standardization (ISO) die erste technische Standardisierung von SQL herausgegeben. Es folgte 1989 mit SQL-89 die zweite, 1992 mit SQL-92 die dritte offizielle Überarbeitung des Standards. Allerdings hatten eine Vielzahl von Herstellern eines relationalen Datenbanksystems zu diesem Standard eigene Ergänzungen und Erweitertungen vorgenommen, um fehlende Eigenschaften und Funktionen zu kompensieren. So kennt der SQL-Standard beispielsweise noch keinen Datentyp zur Speicherung großer Datenmengen.
| Hinweis: In MySQL wurde dies bereits in frühen Version durch eigene Erweiterungen der MySQL AB-Gruppe korrigiert. Somit stehen uns in MySQL auch eine umfangreiche Anzahl von Datentypen zur Verfügung. |
MySQL reiht sich in diese Vielzahl von Datenbanksystemen ein.
Die folgenden, wesentlichen Vorteile haben zusätzlich für die weite Verbreitung von MySQL gesorgt:
. hohe Performance
. Zuverlässigkeit
. einfache Handhabung
So setzte MySQL in vernetzten Systemen wie lokalen Netzwerken oder dem Internet seinen kontinuierlichen Siegeszug fort. Hinzu kommt, dass MySQL auf allen wichtigen Betriebssystemen verfügbar ist.
Welche Programmiersprachen in Verbindung mit MySQL verwendet werden, ist nicht fest vorgeschrieben. Diverse Programmiersprachen stellen spezielle auf MySQL angepasste Anweisungen zur Verfügung. Dazu gehören Skriptsprachen wie PHP, ASP oder Perl und Compilersprachen wie C++ oder Java.
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