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Im Gegensatz zu Perl oder TCL, bei denen der Client, beispielsweise ein Browser, die Skripte direkt vom Server anfordert, wird der PHP-Code in die HTML-Seite eingebunden. Der Betrachter einer derartigen Seite bekommt von diesem Code allerdings nichts zu sehen, da dieser bereits serverseitig interpretiert und in HTML-Code umgewandelt wird. Hierzu startet der Webserver den PHP-Interpreter, der das angeforderte Dokument übersetzt und den PHP-Sourcecode der Seite ausführt. Die enthaltenen Befehle werden interpretiert und das Resultat findet seinen Platz als HTML-Ausgabe anstelle des Sourcecodes im gleichen Dokument. Nach der Übersetzung wird die modifizierte Seite zum Client geschickt und dort durch den Browser dargestellt.

PHP als Apache-Modul

PHP als CGI-Programm
Ob das vom Client aufgerufene Dokument PHP-Programmcode enthält, erkennt der Webserver an der von reinen HTML-Seiten abweichenden Dateiendung. Welche Dateiendungen vom Webserver akzeptiert werden sollen, kann in der Konfigurationsdatei des Webservers festgelegt werden. Gängige Dateiendungen, die sich in den letzten Jahren durchgesetzt haben, sind:
. .php
. .php3
. .php4
. .phtml
Die Website wird auf diese Weise dynamisch, d.h. erst ab dem Zugriffszeitpunkt durch den Client erstellt, und kann daher, in Abhängigkeit von einer Benutzer-Interaktion, noch vor dem Versenden an den Client modifiziert werden.
| Hinweis: Aufgrund der für den Interpretationsvorgang des PHP-Codes benötigten Zeit sind PHP-Seiten grundsätzlich langsamer als statische HTML-Seiten. |
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